Geburtstag in Nimmerland

Es war mal wieder so weit, endlich wieder Kindergeburtstag!

Ja, wahrscheinlich war ich ungefähr so aufgeregt, wie die soon-to-be-Vierjährige. Sie hatte sich eine Feenparty gewünscht und ich durfte mich mal wieder am Fondant versuchen. Da auch Eltern kommen sollten, hatte ich den Anspruch, dass die Torte nicht nur hübsch sein, sondern auch gut schmecken sollte. Begraben unter einer (möglichst dünnen) Schicht weißem Fondant lagen drei Schichten Holunderblüten-Kuchen. Diesen hatte ich grün eingefärbt und – ehrlich gesagt – gehofft, der Farbverlauf wäre deutlicher sichtbar. Als Frosting habe ich klassische Buttercreme mit reichlich Zitrone angerührt. Den Frischkäse habe ich dieses Mal rausgelassen, damit sich das Fondant nicht zersetzt.

Für den Holunderblüten-Kuchen:

  • 250 g Kuchenmehl
  • 1 1/2 TL Backpulver (vielleicht hätte ich etwas mehr nehmen sollen, dann wären die Böden besser aufgegangen)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier
  • Zesten einer Zitrone
  • Zesten einer Limette
  • 100 ml Buttermilch
  • 3 EL Holundersirup

Zusätzlich:

  • Saft einer Zitrone und einer Limette
  • 2 EL Holundersirup
  • 55 g Puderzucker

 

Die trockenen Zutaten separat mischen.

Butter, Zucker, Zitronen- und Limettenzesten und Eier cremig rühren. Anschließend die Mehlmischung dazu geben. Zum Schluss Buttermilch und Sirup dazu und zu einem glatten Teig verrühren.

In einer Form bracht der Kuchen ca. 55 Minuten bei 175°C (Umluft), verteilt man ihn auf mehrere Formen ist er schneller durch. Ich habe ungefähr ein Drittel von jeder Zutat mehr genommen, den Teig dann in drei Schalen verteilt und grün eingefärbt.Grüner Holunderkuchen Während der Kuchen im Ofen ist, Sirup, Saft und Puderzucker aufkochen.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Zahnstocher „löchern“. Anschließend die Sirup-Masse auf dem noch warmen Kuchen verteilen. das geht am besten mit einem Pinsel, ich musste mit einem Löffel Vorlieb nehmen, geht auch.

Ich habe den Kuchen am Vorabend gebacken. So konnte er sich einerseits schön mit dem Sirup vollsaugen und andererseits komplett auskühlen.

Viel ButterDie Buttercreme besteht (schrecklicherweise) wirklich nur aus weicher Butter (ein bis zwei Pakete, je nach Größe der Torte) und Puderzucker (4 bis 8 cups), sowie Vanilleextrakt. Ich habe die Zesten von zwei Zitronen sowie etwas Zitronensaft untergerührt und zumindest etwas Säure rein zu bekommen. Bei Konsistenz und Geschmack kann man etwas rumexperimentieren. Man kann theoretisch natürlich auch Frischkäse untermischen. Für die Arbeit mit Fondant ist es aber wichtig, möglichst wenig Wasser im Frosting zu haben.

Das Frosting kam zwischen die Kuchenschichten und ringsherum und überhaupt überall hin.Begraben unter Buttercreme 1  Begraben unter Buttercreme 2Begraben unter Buttercreme 3

 

The Making of TinkerbellDas Fondant lässt sich mithilfe von Stärke oder Puderzucker gut ausrollen. Die Fee und die Grashalme hatte ich schon einige Tage vorher gemacht, damit sie etwas fest werden konnten und nicht abknicken. Für die Feenflügel habe ich etwas von dem weißen Fondant mit der grünen Lebensmittelfarbe eingefärbt. Wenn man Farbe und Fondant nicht zu lange verknetet, entstehen schöne Schlieren, die sich auf den Flügeln ganz gut gemacht haben.
Fondant aufbringenDas Fondant lässt sich sehr gut verarbeiten und ich konnte es (fast) faltenlos auf die Torte legen. Fondant ready Verzierungen aus Fondant, wie Tinkerbell und die Grashalme lassen sich mit Wasser festkleben. Dreidimensionale Kunstwerke brauchen „Kleber“. Alles was jetzt noch fehlte war ein bisschen Glitzer und grün eingefärbter Zucker.

Tadaaaa!

Tadaa

 

Three shades of green First bite

Da noch reichlich Buttercreme übrig war, gab es dann noch Schuko-Kirsch-Cupcakes. Und kleine Käse-Zauberstäbe und magische Bohnen.

Mini-Cupcakes cheesy wands Magic beans

Written by Anna Blume

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