Adventskalender diy

Ich bin ein großer Geschenke-Fan! Ich liebe es, lieben Menschen eine Freude zu machen, ich verpacke gerne, ich zerbreche mir gerne tagelang den Kopf darüber, worüber der- oder diejenige sich freuen würde.

Was könnte es da schöneres geben, als einen ganze Monat voller kleiner Geschenke?

Zwar nehme ich mir jedes Jahr vor, die 72 Geschenke, die ich für die drei fälligen Adventskalender brauche, über das Jahr anzusammeln, da ich es aber nie aushalte, ein Geschenk so lange für mich zu behalten, sitze ich Ende Oktober dann doch wieder ohne Adventskalender-Füller da.

Da bei uns drei Kalender anfallen, habe ich mich vor ein paar Jahren dazu entschieden, einen Kalender zu basteln, der jedes Jahr aufs neue gefüllt werden kann.

Ich habe meinen so gestaltet, dass er mir noch reichlich Raum für Kreativität lässt. Hierfür habe ich eine lange Holzlatte angemalt und mit 24 Nummern und 24 goldenen Nägelchen versehen. An die Nägel werden dann jedes Jahr anders verpackte Geschenke gehängt.

Adventskalender unbestückt

Die Latte ist natürlich gerade, die Panoramafunktion wollte nicht so recht mitmachen.

So sieht er dann gefüllt aus:

Adventskalender 2

Adventskalender Zweig

Auch der Zweig, den Susanne von la petite cuisine zum Kalender gemacht hat, Kalender Gläserist eine sehr schöne Variante.

Immer mal vorgenommen, nie genug Gläser gesammelt –  der Adventskalender aus der Brigitte-Kalender-Sammlung

 

Kalender RahmenEine meinem Kalender sehr ähnliche Variante, wenn auch eher für kleine Geschenke oder Briefe geeignet, ist der Bilderrahmen von Nicoles visualheart blog

 

Ganz bunt, ein einheitliches Farbkonzept, alles gleich verpackt, klein, groß … letztendlich ist das äußere Gewand wahrscheinlich trotz aller kreativen Vielfalt noch die leichteste Übung.

In den letzten Jahren haben meine Kinder immer ein großes Geschenk bekommen, verteilt auf 24 kleine Päckchen. Da man ja nicht für jedes Päckchen wer weiß wieviel ausgeben möchte, fällt bei einem Adventskalender sonst gern mal eine ganze Menge Kleinkram an, den keiner wirklich braucht. Lego- oder Planmobil-Sets eignen sich super, um aufgeteilt zu werden, Ich habe mir hierbei immer die Arbeit gemacht, die Teile so auf die Geschenke zu verteilen, dass wirklich jeden Tag ein Stückchen weiter gebaut werden kann und an Weihnachten dann das Set vollständig ist und bespielt werden kann.

Aber auch Spiele, wie beispielsweise Obstgarten, eignen sich sehr gut, gesplittet zu werden. Unser allererster Adventskalender war mit Holzobst für die Kinderküche und den Kaufladen gefüllt. Auch das sind viele Kleinigkeiten, die später ein sinnvolles, großes Ganzes ergeben.

Auch schön ist es, die Geschenke mit einer Aktivität zu verbinden. Beispielsweise Papier und Stifte verpacken und an dem Tag den Wunschzettel für den Weihnachtsmann schreiben und verschicken. Oder Plätzchenausstecher, wenn gebacken wird. Oder eine Tüte ungepopptes Popcorn für einen Filmabend …

Kalender für den Liebsten sind da manchmal die größere Herausforderung.

Schöne Varianten für Liebesbotschaften oder Gutscheine gibt es reichlich!

Ob als Buch auch 24 unterschiedlichen Briefumschlägen, als kleine Lose oder sogar selbstgemachte Rubellose oder auf den Rückseiten schönen Fotos, die an gemeinsame Erlebnisse erinnern, geschrieben. Sollten euch mal die Ideen ausgehen, hilft ein kleiner Los-Vorrat mit Aktivitäten, Vorsätzen und Denkanstößen.

Eine zwar irgendwie sehr amerikanische, aber „trotzdem“ schöne Variante ist ein Familienkalender mit 24 „random acts of kindness“. Hierbei nimmt man sich für jeden Tag eine gute Tat vor, gibt dem Straßenmusiker endlich mal etwas Geld, klebt nen Euro an einen Parkscheinautomaten, lächelt einfach mal jeden an, der einem über den Weg läuft, bastelt mit den Kindern Papierschneeflocken und klebt sie an die Türen aller Nachbarn im Haus, schreibt Freunden weit weg mal wieder eine Postkarte …

Noch ein bisschen Inspiration gibt es auf Pinterest.

Viel Spaß!

Ich würde mich sehr über weitere Ideen, Inspirationen und Bilder eurer Kalender freuen!!!

Written by Anna Blume

    1 Kommentar

  1. Paula 12. November 2015 at 13:43 Antworten

    Die random acts of kindness find ich super!

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