©AnnasBlumen Fruit Rolls wirklich fertig

Die kleinen Fruit Rolls, die meine Mädels jeden Tag in Ihren Lunchboxen haben, sind übrigens wirklich einfach selber zu machen. Bisher haben wir noch keine Obst gefunden, das sich nicht für die Herstellung eignet. Für den letzten Schwung habe ich ein Kilo Pflaumen verarbeitet, wir hatten auch schon Mango-Rolls (die sind zwar bisher der unbestrittene Favorit, aber eben auch die kostenintensivste Variante), Beeren (hier eignen sich auch Tiefkühl-Beerenmischungen), Apfel-Zimt … im Grunde kann man nach Lust und Laune kombinieren. Für ein Blech braucht man ungefähr ein Kilo Obst.  ©AnnasBlumen Fruit Rolls Blender   ©AnnasBlumen Fruit Rolls püriert

Das Obst klein schneiden und pürieren.

Im Fall der Pflaumen habe ich sie vorher im Ofen etwas nachgereift, sie waren noch recht sauer. ©AnnasBlumen Fruit Rolls köchelnUm die Zeit im Ofen etwas zu verkürzen, kann man das Mus auch ein paar Stunden mit offenem Deckel köcheln lassen.

Je weniger Wasser im Mus ist, desto schneller geht das Trocknen. Da jeder Ofen anders ist, kann man mit Ober- und Unterhitze oder Umluft experimentieren. Bei ungefähr 75°C braucht das Fruchtmus vier bis fünf Stunden. Die Fruit Rolls sind fertig, wenn die Masse nicht mehr an den Fingern klebt.©AnnasBlumen Fruit Rolls Blech

Alle Rezepte bzw. Turorials, die ich diesbezüglich im Internet gefunden habe, versprechen wunderschön gefärbte fertige Röllchen. ©AnnasBlumen Fruit Rolls fertigMeine sehen leider nie so farbintensiv aus. Entweder mache ich irgendetwas falsch oder ich bin ehrlicher, die Masse wird jedenfalls beim Trocknen meistens eher bräunlich-rot (die Mango-Röllchen waren sehr dunkelgelb). Sie schmecken aber super, bei saurem Obst kann man natürlich noch etwas Honig oder Sirup hinzugeben. Ich schneide sie Röllchen samt Backpapier in Form, so kleben sie nicht zusammen. Ein Blech ergibt ca. 20 Röllchen (einmal halbiert, sonst werden sie sehr lang).

©AnnasBlumen Fruit Rolls wirklich fertig

 

Written by Anna Blume

    2 Kommentare

  1. nestan 15. Juli 2015 at 15:45 Antworten

    voll der gute tipp! dreimal probiert: wassermelone nach 7 stunden aufgegeben (bin vor dem ofen eingeschlafen ;-), aprikosen nach 4 stunden fertig, erdbeer nach 5 1/2. alles lecker! hatte das gefühl, dass der fruchtzucker etwas flöten geht im prozess. aprikosen waren echt süß, das fruchtleder (furchtbarer name) war dann aber doch recht sauer.

    • Anna Blume 15. Juli 2015 at 19:14 Antworten

      Vielen Dank für das Feedback! Ich freue mich immer über Erfahrungsberichte und Tipps. Ja, Aprikose hatten wir auch schon. Beeren gingen auch sehr gut (da hab ich allerdings etwas Honig dazu gegeben, da Himbeeren und Johannisbeeren so schon recht sauer sind). Apfel-Zimt war auch super!

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